© FSC / Bablu Virinder Singh
Sami – Leben an der Front des Klimawandels
Zusammenfassung
Die Samen, ein indigenes Volk im arktischen Norden Schwedens, sind mit dem Klimawandel längst nicht mehr nur theoretisch konfrontiert – sie leben seit Jahren mit seinen drastischen Folgen. Ihre Lebensweise, geprägt von Rentierzucht, enger Verbindung zur Natur und jahrhundertealter Tradition, wird durch unvorhersehbares Wetter, auftauendes Eis, Waldbrände und schwindende Weideflächen zunehmend bedroht. Doch der Klimawandel trifft sie doppelt: Neben den direkten Folgen beeinträchtigen auch viele sogenannte Lösungen – wie Windkraftanlagen oder Staudämme – ihre Wanderrouten und Lebensräume.
Der Artikel erzählt aus erster Hand von Rentierzüchtern wie Lars Evert Nutti, seinem Cousin Mikael Kuhmunen, der jungen Aktivistin Sanna Vannar und vielen weiteren, die eindrucksvoll schildern, wie sich ihre Umwelt und ihr Alltag verändert haben. Trotz jahrzehntelanger Marginalisierung zeigen sie bemerkenswerte Widerstandskraft – doch sie stoßen zunehmend an Grenzen. Der seelische und wirtschaftliche Druck ist enorm, die Zukunft ungewiss.
Diese Stimmen machen deutlich: Der Klimawandel ist keine abstrakte Bedrohung, sondern bittere Realität – jetzt und hier. Die samische Gemeinschaft appelliert an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, nicht nur zuzuhören, sondern endlich gemeinsam und entschlossen zu handeln – mit Respekt vor Menschen, Kultur und Natur. Denn ihr Überleben steht stellvertretend für viele andere weltweit.
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… auf der Seite von FSC International (auf Englisch): https://fsc.org/en/newscentre/stories/on-the-front-lines-of-climate-change
