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Montag, 21 September 2020
Lohrer Stadtwald erhält 500.000 Euro Fördergelder für Naturwaldflächen und Karl-Gayer-Medaille

Die städtische Forstverwaltung Lohr, mit 4000 ha zweitgrößte kommunale Waldbesitzerin Bayerns, bekommt eine halbe Million Euro Fördergelder von der Stiftung Bayerischer Naturschutzfonds für ihre 13, insgesamt 200 ha großen nutzungsfreien Naturwaldflächen.


Das ist die höchste Wald-Förderung der Stiftung im Freistaat. Die Auszahlung ist verbunden mit einem Grundbucheintrag der als Naturwaldinseln bestimmten Flächen, die bereits nach der FSC-Erstzertifizierung im Jahr 2000 als Referenzflächen für naturnahe Waldentwicklung ausgewählt wurden. Sie soll in Lohr zweckgebundenen Naturschutz oder Waldpädagogik-Projekte finanzieren.

Unabhängig davon ist Bernhard Rückert als langjähriger Leiter der Forstverwaltung Lohr für seine Verdienste bei der naturgemäßen Waldbewirtschaftung und beim Waldnaturschutz vom Bund Naturschutz mit der Karl-Gayer-Medaille ausgezeichnet worden.

"Wir ehren Bernhard Rückert, weil er im Stadtwald Lohr sehr eindrucksvoll beweist, dass eine naturnahe Waldnutzung, Waldnaturschutz auf sehr hohem Niveau und der Schutz von Naturwäldern zusammenpassen, ja zusammengehören", so der Landesvorsitzende des Bund Naturschutz (BN), Richard Mergner. Im Stadtwald Lohr könne man gut sehen, wie Wälder schonend bewirtschaftet werden können.

FSC Deutschland gratuliert Bernhard Rückhard zu der Auszeichnung. Zudem sagen wir Danke für das lange, unermüdliche Engagement für und innerhalb des FSC.


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