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Mittwoch, 15 Mai 2019
FSC-Forstwirtschaft schützt die Rechte indigener Bevölkerungen (FPIC)

Sami in Schweden sind bei Rentierzucht für Futtersuche auf Waldflächen angewiesen (© Carl-Johan Utsi/carljohanutsi.com)© Carl-Johan Utsi/carljohanutsi.com

Aktuell überarbeitet der FSC den Leitfaden zum Schutz der Landnutzungsrechte indigener Bevölkerungen.
Bis zum 19. Mai können Interessierte an der öffentlichen Konsultation teilnehmen.


In vielen Regionen der Erde, wie zum Beispiel Schweden, Kanada, Lateinamerika, Südostasien und Afrika, gibt es nach wie vor Landnutzungskonflikte. Traditionelle Landnutzungs- und Landbesitzrechte sind häufig rechtlich nicht klar geregelt.
Davon Betroffene sind vielfach indigener Völker, die auf Wälder angewiesen sind, um sowohl ihr kulturelles Leben als auch wirtschaftlichen Lebensunterhalt zu sichern.
Bislang ist der FSC das einzige Waldzertifizierungssystem, das FPIC-Anforderungen in seine nationalen Waldbewirtschaftungsstandards integriert hat.

FPIC (Right to Free, Prior and Informed Consent – auf Deutsch: das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung) ist ein Schlüsselprinzip der internationalen Menschenrechte. Es soll die Gewohnheitsrechte der indigenen Völker schützen. Dies bezieht sich auf den Schutz von Gebieten und Ressourcen von denen Kultur, Lebensgrundlagen und Leben der Betroffenen abhängen.

Bis zum 19. Mai 2019 lädt der FSC dazu ein, sich an der öffentlichen Konsultation des Leitfadens zu beteiligen und diesen dadurch aktiv mitzugestalten. Die Überarbeitung wurde erforderlich durch die Anpassung der FSC-Prinzipien und -Kriterien von Version 4 auf die Version 5.2.

Über folgenden Link nehmen Sie an der Konsultation teil: https://consultation-platform.fsc.org/en/consultat […]
Weitere Informationen zu FPIC und wie dieser Leitfaden von FSC-zertifizierten Unternehmen in Kanada und Schweden umgesetzt wird erhalten Sie im beigefügten Themenpapier.



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