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Donnerstag, 11 April 2019
Transaktionsverifizierung bei Lieferketten von Eichenböden

Der FSC führt ab dem 09. April 2019 Transaktionsverifizierungen in den Lieferketten von Eichenböden ein. Alle betroffenen Zertifikatsinhaber müssen ihre aktuellen Kauf- und Verkaufsdaten bis zum 9. Juni an ihre Zertifizierungsstelle übermitteln.


Bei Eichenbodenprodukten wurde ein hohes Risiko für falsche FSC-Aussagen identifiziert. Deshalb werden nun alle FSC-zertifizierten Eichenbodentransaktionen zwischen Handelspartnern für das vierte Quartal 2018 und das erste Quartal 2019 (Oktober 2018 bis März 2019) überprüft.

Bei der Transaktionsverifizierung werden alle Transaktionen innerhalb einer Produktgruppe oder Region für einen bestimmten Zeitraum überprüft.
Die Zertifizierungsstellen informieren die betroffenen Zertifikatsinhaber bis zum 9. Mai 2019 über das weitere Vorgehen und die benötigten Daten.
Auf festgestellte Mengenabweichungen wird mit Korrekturmaßnahmen (corrective action requests = CARs) reagiert. Zertifikate können suspendiert oder terminiert werden, falls bestätigt wird, dass Zertifikatsinhaber absichtlich irreführende Transaktionen durchgeführt haben.


Die Eiche (Gattung Quercus) ist in der nördlichen Hemisphäre heimisch, kann aber weltweit gefunden werden. Eichenholz wird unter anderem für den Bau, Haushaltswaren, Bodenbeläge, Weinfässer und vieles mehr verwendet. Das Holz ist robust und widersteht aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts Insekten- und Pilzbefall.


Zum Originalbeitrag auf der Internetseite des FSC International kommen Sie hier: ic.fsc.org/en/news-updates/id/2306.


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