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Sonntag, 03 Februar 2013
Die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR) kommt – und der FSC® passt sich an!


Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Inkrafttreten der Europäischen Holzhandelsverordnung am 03. März 2013. Ab diesem Zeitpunkt müssen Unternehmen, die Holz- und Holzprodukte in die EU importieren, systematisch dafür sorgen, dass illegale Holzquellen vom Import ausgeschlossen werden. Das FSC-System bietet Lösungen für betroffene Unternehmen.

Bereits seit vergangenem Herbst wurde der COC-Standard dahin geändert, dass Zulieferer in der Produktkette auf Anfrage z.B. die Holzart und die genaue Herkunft von Material offenlegen müssen. Außerdem wurde die Ausnahmeregelung für geringfügige nicht zertifizierte Anteile in FSC-zertifizierten Produkten abgeschafft. Derzeit wird daran gearbeitet, dass der FSC auch jene Anforderungen der EUTR erfüllt, die auf die jeweiligen Handelsgesetzgebungen abzielen. Klarheit gibt es inzwischen auch in dem Bereich der Gruppenzertifizierung für den Kleinprivatwald (SLIMF). Der FSC kommt hier zu der Einschätzung, dass die bestehenden Kontrollmechanismen ausreichend sind, um die Anforderung der Holzhandelsverordnung zu erfüllen.

Auf der Seite von FSC International www.fsc.org finden sich ausführliche Informationen zur Holzhandelsverordnung und der damit verbundenen Anpassung des FSC-Systems. Sehr zu empfehlen ist das Dokument „Questions & Answers on the EUTR" .

Der FSC Deutschland bietet darüber hinaus Schulungen an, die betroffenen Unternehmen die Inhalte der neuen Holzhandelsverordnung vermittelt und darüber aufklärt, wie FSC bei deren Umsetzung hilft. Die nächsten Termine sind am 13. Februar in München und am 14. Februar in Hamburg.

Ihr Ansprechpartner ist:
Thomas Häbe. thomas.haebe(at)fsc-deutschland.de


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