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Datum: |
20. Februar 2009 |
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Quelle: |
FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. |
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Kategorie: |
Veranstaltungen |
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Autor: |
Valentin Legner |
Was muss beachtet werden, damit man erfolgreich "Gutes Holz" in öffentlichen Bauprojekten einsetzen kann? Zwei von der FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. veranstaltete Workshops in Essen und Hamburg haben sich mit dieser Fragestellung beschäftigt. Neben interessanten Vorträgen wurden möglichen Stolpersteine, das Für und Wider von Zertifizierungen sowie erfolgreich abgeschlossene Projekte diskutiert. Die beiden Abschlussveranstaltungen des im Rahmen vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Projekts "Gutes Holz - beschlossene Sache" hatten das Ziel, interessierten Vertretern von Kommunen, Ländern und Bund konkrete Hilfestellungen an die Hand zu geben, mit denen sie in Zukunft problemlos Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern in ihre Ausschreibungen nehmen können. Gerade die öffentliche Hand als ein machtvoller Kunde hat eine besondere Verantwortung bzgl. ihres Einkaufsverhaltens. Auch steht sie unter ständiger Beobachtung der Bürger und gemeinnütziger Organisationen. Daher muss ein öffentlicher Beschaffer über verlässliche Kontrollmechanismen und Systeme verfügen, die es zulassen, eine glaubhafte öffentliche Aussage zur Herkunft von (Tropen-)Hölzern zu machen. Der FSC bietet ein solches, international glaubhaftes und vor allem transparentes Werkzeug. Bei öffentlichen Projekten wird oftmals die kritische Masse erreicht, die der Markt benötigt, um der Nachfrage nach FSC-zertifiziertem Holz nachzugehen. Gleichzeitig besteht bei diesen Projekten aber auch immer die Gefahr, sich unfreiwillig zum Abnehmer von Hölzern zweifelhafter Herkunft zu machen. Die FSC Arbeitsgruppe Deutschland wird im Rahmen dieses Projekts noch einen Leitfaden sowie ein Internetdatenbank zur Verfügung stellen. Mit diesen beiden Hilfsmitteln wird es dem Ausschreibenden erleichtert, "Gutes Holz" in die öffentliche Beschaffung zu bekommen. |
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