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Bewusstsein für „grüne" Produkte wächst
Nachhaltige Beschaffung von Holz und Holzprodukten.Die FSC Arbeitsgruppe begrüßt diese Entwicklung, da die nachhaltige Beschaffung von Holz und Holzprodukten ein enormes Potential in sich birgt. Um diesen Markt zu stimulieren und Kommunen die Beschaffung von Holz-, Papier und Printprodukten aus FSC-zertifizierten Wäldern zu erleichtern und ihnen somit die nachhaltige Waldbewirtschaftung ein Stück näher zu bringen, wurde eine FSC-Beschaffermappe 2010 an 4000 öffentliche Beschaffer verschickt. Die Mappe enthält einen Leitfaden, der Kommunen und Beschaffungsstellen hilft, zertifizierte Holz- und Papierprodukte besser in ihre Beschaffung zu integrieren. Diesem Leitfaden liegt zudem ein Produktkatalog bei, der Anzeigen von engagierten FSC-zertifizierten Unternehmen enthält. Laden Sie den Leitfaden für öffentliche Beschaffer von zertifizierten Hölzern hier herunter. Oder bestellen Sie die Printversion in unserer Geschäftstelle. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zur Beschaffermappe sowie zu Schulungsveranstaltungen zum Thema.
Ihr Ansprechpartner für Öffentliche Beschaffung
Erika Müller
Telefon: (0761)3865355
Email:
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Jedes Jahr geben europäische Kommunen etwa 16% des europäischen Bruttoinlandprodukts für die Anschaffung von Gütern wie Büroausstattung, Transportfahrzeuge und Dienstleistungen aus. Öffentliche Beschaffung kann deshalb einen enormen Einfluss auf Trends in der Produktion und im Konsum haben, wenn sich die Beschaffer ihrer Verantwortung als Großkonsument bewusst werden. Die bedeutende Nachfrage öffentlicher Haushalte nach „grünen" Produkten schafft Märkte für umwelt- und sozialfreundliche Produkte. Ebenso können dadurch Anreize für Unternehmen geschaffen werden, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln. Die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Die europäische Kommission sowie andere Institutionen sehen in der umweltfreundlichen Vergabe ein wirksames und zunehmend wichtigeres Instrument zur Förderung des Umweltschutzes. Auch die deutsche Vergaberechtslage hat sich dieser Sichtweise angeschlossen und lässt mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts durch Bundestag (19.12.2008) und Bundesrat (13.2.2009) die Einbindung ökologischer und sozialer Kriterien (sogenannte vergabefremde Aspekte) grundsätzlich zu.