Öffentliche Beschaffung

öffentliche BeschaffungJedes Jahr geben europäische Kommunen etwa 16% des europäischen Bruttoinlandprodukts für die Anschaffung von Gütern wie Büroausstattung, Transportfahrzeuge und Dienstleistungen aus. Öffentliche Beschaffung kann deshalb einen enormen Einfluss auf Trends in der Produktion und im Konsum haben, wenn sich die Beschaffer ihrer Verantwortung als Großkonsument bewusst werden. Die bedeutende Nachfrage öffentlicher Haushalte nach „grünen“ Produkten schafft Märkte für umwelt- und sozialfreundliche Produkte. Ebenso können dadurch Anreize für Unternehmen geschaffen werden, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln.

Die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen. Die europäische Kommission sowie andere Institutionen sehen in der umweltfreundlichen Vergabe ein wirksames und zunehmend wichtigeres Instrument zur Förderung des Umweltschutzes. Auch die deutsche Vergaberechtslage hat sich dieser Sichtweise angeschlossen, die u.a. in dem gemeinsamen Erlass der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Niederschlag findet. Hier wird gefordert, dass Holzprodukte nachweislich aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen sollen. Grundlage hierfür bilden die Kriterien der beiden im Erlass benannten Zertifizierungssysteme FSC und PEFC.

Der Vorstand des FSC Deutschlands hat eine aktuelle Position zum Thema der öffentlichen Beschaffung von Holz aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft formuliert. Die Position des FSC finden Sie auf dieser Webseite als Download.

Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Informationen rings um das Thema öffentliche Beschaffung aufbereitet.

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