FSC Newsletter September 2014

Termin, aktuelle Informationen und Berichte

FSC Newsletter (© Reiner Sturm / PIXELIO)© Reiner Sturm / PIXELIO

FSC Newsletter September 2014


Liebe Leserinnen und Leser,
wir vom FSC-Deutschland freuen uns über das rege Interesse an unseren Neuigkeiten und begrüßen alle Neuabonnenten!


Auch in diesem Monat möchten wir Sie wieder über die wichtigsten News aus dem FSC auf dem Laufenden halten. Bemerkenswert für die Nachfrage nach FSC-Holz ist zum Beispiel, dass IKEA sich entschieden hat, bis zum Jahr 2020 nur noch Holz, Papier und Karton aus FSC-zertifizierten Wäldern oder Recycling zu verwenden. Wir freuen uns sehr Ihnen dies mitteilen zu können und haben zu diesem Anlass ein Interview mit Anders Hildemann, dem Global Forestry Manager bei IKEA geführt, was Sie in diesem Newsletter finden.


Außerdem finden Sie Informationen zum aktuellen Waldstandard und Veranstaltungsankündigungen sowie Berichte über unsere aktuellen Aktivitäten.


Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern in der FSC Welt.
Ihr FSC-Deutschland Team.


PS: Am 26. September 2014 ist FSC Friday! Der FSC macht an diesem Tag weltweit gemeinsam mit seinen Partnern auf das Thema verantwortungsvolle Forstwirtschaft aufmerksam. Näheres unter: http://www.fscfriday.org


Inhalt:

  1. Interview mit Anders Hildemann von IKEA
  2. Bericht: FSC auf der spoga 2014 und der Konferenz „Opportunities & Benefits von nachhaltigem Tropenholz“
  3. Aktuelles aus dem Waldbereich: Interpretationen zum Waldstandard stehen online
  4. FSC-Workshops zu Chain-of-Custody
  5. Handbuch-Seminar
  6. Infoveranstaltung: FSC-Zertifizierung für Handwerker
  7. Media Mundo-Kongress
  8. Eigenwärme, Feng Shui und FSC-Papiere: Druckerei Lokay feierte Eröffnung
  9. Seminar: Nachhaltige Beschaffung in Berlin

Terminübersicht:
24.09.2014 Treffen Verpackungsausschuss, Mönchengladbach
26.09.2014 FSC Friday (diverse Veranstaltungen)
02.10.2014 FSC Chain of Custody Schulung in Köln
07.-08.10.2014 FSC-Handbuchseminar für COC-Betriebe
09.10.2014 Schulung zur FSC Produktkette (CoC) in München
17.10.2014 FSC Schulung zur Produktkette (Chain of Custody) in Linz (AUT)
22.10.2014 Treffen FSC Wirtschaftskammer
23.10.2014 FSC COC-Schulung in Köln
23.10.2014 Schulung zur FSC Produktkette (Chain of Custody) in Freiburg
21.-25.10.2014 Messe: Orgatec - Modern Office & Object, Köln
5.-7.11.2014 ATIBT Forum in Amsterdam
17./18.11.2014 Media Mundo-Kongress


1. Interview mit Anders Hildemann von IKEA

Der neue Ikea Katalog ist nicht nur auf zertifiziertem Papier gedruckt und mit den FSC-Kennzeichen versehen, sondern es  wird darin zudem ein ambitioniertes Ziel veröffentlicht.: IKEA will bis zum Jahr 2020  sicherstellen, dass alles verwendete Holz, Papier und jeder Karton aus FSC-zertifizierten Wäldern oder Recycling stammt. Dies wurde in der detaillierten Nachhaltigkeitsstrategie „People and Planet positive“ festgelegt. Aus diesem Anlass führte FSC Deutschland ein Interview am 19.9.2014 mit Anders Hildemann, Global Forestry Manager bei IKEA.
Wir freuen uns sehr, das FSC-Zeichen in der neuesten Ausgabe des IKEA Kataloges zu finden. Darüber hinaus verkündet IKEA all seinen Kunden und der Öffentlichkeit, dass alles Holz, alle Kartonagen und alles Papier aus verantwortbaren Quellen stammen soll. Dies bedeutet, dass diese Materialien entweder aus FSC-zertifizierten Wäldern oder aus Altstoffrecycling stammen – und dies bereits bis zum Jahr 2020.

FSC-Deutschland: Anders, können Sie die Tragweite dieser Entscheidung und Ankündigung für IKEA darstellen?


Anders Hildemann, IKEA: Unser erstes operatives Ziel ist es, einen Anteil von 50% FSC-zertifiziertem oder recyceltem Rohmaterial für unsere Produkte bis zum Jahr 2017 zu erreichen. In anspruchsvollen Regionen zielen wir dann schon auf einen Anteil von 100% ab. Diese Regionen sind beispielsweise China, Süd-Ost-Asien und auch einige Regionen in Süd-Ost-Europa.
Dieses Ziel ist wichtig, um unsere Aktivitäten und Ressourcen auf die Gebiete zu konzentrieren, in denen Zertifizierung und unsere Anstrengungen, Wald und die Lieferkette zu zertifizieren, den größten Beitrag leisten. Dort arbeiten wir eng mit dem WWF und anderen Partnern zusammen, um gemeinsam gute Waldwirtschaft zu fördern und illegalen Einschlag einzudämmen. All dies hat jetzt schon dazu beigetragen, dass bis zu 35 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche entstanden sind.


FSC: Können Sie uns helfen zu verstehen, welche Aktivitäten stattfinden, um das Ziel zu erreichen? Was sind die Herausforderungen? Welcher Aufwand wird betrieben und welchen Vorteil verspricht sich IKEA davon?


IKEA: Wir müssen sehr eng mit unseren Zulieferern zusammenarbeiten, um zu verstehen, wie die Materialbeschaffung stattfindet. Wir finden so heraus, wie wir am besten den Anteil zertifizierten Materials in der Lieferkette steigern können und wie wir unsere Zulieferer und deren Vorlieferanten am besten unterstützen können. Dies geht dann häufig zurück bis zum Waldbewirtschafter, so dass die gesamte Wertschöpfungskette zertifiziert wird.
Manchmal bedeutet dies, die Lieferkette bis zum Wald zu kontrollieren und unsere Lieferanten zu ermuntern, selbst Waldbewirtschaftung zu betreiben. In Gegenden mit guter Regierungsführung und hohen Standards in der Waldwirtschaft konzentrieren wir uns eher darauf, die verfügbaren Mengen an zertifiziertem Material einzusammeln. Dies ist oft schwierig, denn der Anteil zertifizierter Waldfläche ist in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Wir haben viel Geld für das Training unseres Personals in die Hand genommen, so dass meine Kollegen unser Vorgehen zielgerecht umsetzen können. Wichtig ist hier, klare Ziele mit den Lieferanten zu vereinbaren und deren Einhaltung dann regelmäßig zu kontrollieren.
Heute haben wir schon einen Anteil von 41% zertifiziertem oder recyceltem Material erreicht. Dies bedeutet, dass wir auf gutem Weg sind, das 50%-Ziel zu erreichen. Das 100%-Ziel in den Regionen mit Herausforderungen zu erreichen, ist ein hartes Stück Arbeit. Aber wir sehen deutlich, dass wir auf Kurs sind. Unser Haushaltsjahr endete am 31. August 2014 und wir glauben, dass wir schon das Volumen von 6 Millionen Kubikmeter FSC-Holz oder Recyclingmaterial beschafft haben. Damit sind wir einer der größten Käufer von FSC-Material unter allen Endkundenhändlern.
Um den Katalog zertifizieren zu können, mussten wir nicht nur Inter IKEA Systems B.V. nach den Produktkettenregeln zertifizieren, sondern auch alle Druckereien, die den Katalog produzieren. Dieses Projekt startete vor zwei Jahren und unser Plan war, dass wir die gesamte Auflage nächstes Jahr kennzeichnen können. Aber, Dank der harten Arbeit des Teams und der vollen Unterstützung aus der Lieferkette, war es bereits jetzt, ein Jahr früher, möglich. Wir mussten auch sicherstellen, dass alles Papier, etwa 100.000 Tonnen, als FSC Mix-Material gekauft wurde. Es ist wichtig zu betonen, dass das FSC Mix-System eine Voraussetzung ist, um Verfügbarkeit und Nachfrage sicherzustellen.

Mehr Hintergründe zum Katalogdruck können die Leser im letzten Abschnitt des folgenden Artikels finden: http://www.nepcon.net/newsroom/how-orchestrate-world%E2%80%99s-largest-fsc-print-run

FSC: Können Sie die Wirkung auf die Waldwirtschaft und den Schutz der Wälder der Welt für nachkommende Generationen einschätzen?

IKEA: Es ist sehr schwierig dies abzuschätzen. Ich glaube, dass dies ein Beitrag zur besseren Bewirtschaftung der Wälder weltweit darstellt. Wir haben uns nun entschieden, die VIA-Initiative* zu unterstützen. Diese Initiative hat zum Ziel, die Wirkung von Zertifizierung objektiv zu messen. Wir glauben, dass die FSC-Zertifizierung zur besseren Nutzung der wirtschaftlichen Werte, der größeren Berücksichtigung von Naturschutz im Wald und fairem Umgang von Menschen, die vom Wald abhängig sind oder darin arbeiten, führt.

(*Anmerkung zur Übersetzung: engl. Value and Impact Analysis Initiativ, Initiative zur Analyse der Werte und Wirkungen. Mehr Informationen dazu HIER!)


Da IKEA weiter wachsen wird, werden die Auswirkungen unseres Handelns auf den Wald auch zunehmen. Wir sind überzeugt davon, dass die FSC-Zertifizierung hilft, dass es den Menschen besser geht, die von und in den Wäldern leben, in denen das Holz für unsere Produkte geschlagen wird. Damit wird die Vision von IKEA befolgt. Es geht uns nicht nur darum, schöne und funktionale Produkte anzubieten, die viele Menschen sich leisten können, sondern auch ein Teil des Guten zu sein und Nachhaltigkeit in unserer Lieferkette zu verbessern.

FSC: Was ist Ihre Empfehlung an Kollegen im Endkundenhandel, dem Möbelhandel und Unternehmen allgemein, nachdem IKEA zu dieser Zielsetzung und der Ankündigung gekommen ist?

IKEA: Wir glauben, dass alle Unternehmen, ob klein oder groß, einen positiven Beitrag für unseren Planeten und nicht nur für seine Wälder leisten können. FSC-Holz und -Produkte zu kaufen, ist ein Weg, dies zu tun. Wir würden es begrüßen, weitere Unternehmen zu sehen, die den FSC unterstützen. Es gibt bereits viele Unterstützer, aber es braucht noch viel mehr, um eine noch größere Wirkung zu erzielen.
Nach dem wir Erfahrung mit dem Katalog gesammelt haben, ist unsere Empfehlung, sich auch ambitionierte Ziele zu setzen – etwa eine 100%-Umstellung in drei Jahren. Auch wenn die ersten Reaktionen auf ein derartiges Ziel skeptisch sein werden. Aber durch harte Arbeit kann gezeigt werden, dass diese „Mission impossible“ doch machbar ist. In unserer Situation lernten wir drei Einwände kennen. Erstens, es gäbe nicht genug FSC-Papier, um unser Ziel zu erreichen. Zweitens, es sei zu teuer. Und Drittens, es sei unmöglich, dies in drei Jahren zu erreichen.
Am Beispiel des IKEA Kataloges konnte man sehen, dass all dies tatsächlich nicht richtig ist. Es gab genug FSC-Papier, die Kosten stiegen in diesem Fall nicht derart, wie erwartet, und wir konnten unser Ziel ein Jahr früher erreichen. Von anfänglich 23% FSC-Papieranteil erreichten wir im ersten Jahr bereits 68% und dann 100% im darauffolgenden Jahr. Und wenn wir das können, wieso sollten es dann nicht andere Unternehmen, ob klein oder groß, auch schaffen!

Das Interview wurde von Ulrich Malessa geführt und fand auf Englisch statt. Dies ist eine Übersetzung.

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2. Bericht: FSC auf der spoga 2014 und Konferenz „Opportunities & Benefits von nachhaltigem Tropenholz“

Mit über 40.000 Besuchern aus über 116 Ländern und einem bedeutenden Anteil von mehr als 100 FSC-zertifizierten Ausstellern war die diesjährige spoga+gafa 2014 auch in diesem Jahr gut besucht. Die Atmosphäre am FSC-Stand war überwiegend von internationalem Publikum und Diskussionen geprägt.

Aus ökologischer Sicht bedenklich findet der FSC Deutschland den Trend hin zu Plastik- und Metallmöbeln, die Einzug in den Garten gewinnen und damit nicht nachwachsende Rohstoffe verbrauchen.
Dabei ist Tropenholz ein wunderbares Material, ästhetisch, wohltuend haptisch, technisch mit exzellenten Eigenschaften ausgestattet. Die technischen und optischen Merkmale sind sehr vielfältig. Beispielsweise gibt es Holz mit außerordentlich hoher Witterungsbeständigkeit und Festigkeiten.

Trotz dieser hervorragenden Produkteigenschaften ist die Verwendung von Tropenholz für Gartenmöbel, Terrassendecks und andere Zwecke in Europa in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Noch immer stellt sich im Zusammenhang mit der Beschaffung von Tropenholz die Frage nach dessen Legalität und Nachhaltigkeit. Zertifizierungssysteme für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung wie der FSC können hier die Funktion eines verlässlichen Wegweisers zu legalem und damit gutem Tropenholz weisen.

Entgegen der weit verbreiteten Denke ist Waldbewirtschaftung in tropischen Wäldern nicht per se negativ. Verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung trägt gleichermaßen zur Steigerung der  wirtschaftlichen Kraft, zur Verbesserung sozialer Standards sowie zur Aufrechterhaltung und zum Schutz der ökologischen Vielfalt bei. Die Prinzipien der FSC-zertifizierten Waldbewirtschaftung bauen auf diesen nachhaltigen Grundsätzen der Waldbewirtschaftung auf. 

Passend zu diesem Thema trafen sich am 01.09.2014 etwa 35 Vertreter des Holzhandels, des DYI-Bereichs, aus der Wirtschaftszusammenarbeit und von Umweltorganisationen, um über „Opportunities & Benefits von nachhaltigem Tropenholz“ auf dem deutschen Markt zu diskutieren.
Als Redner unterstützten uns:

  • Jana Stange, Referentin Umwelt & CSR, BHB e.V.
  • Juliane Lemcke, promoting sustainable tropical timber, IPD Expert Technical Wood, IPD
  • Andreas Brede, Advisor Forest-relevant sustainability initiatives, Programme Social and Environmental Standards, GIZ
  • Dr. Stefan Wellhöfer, Sustainable forestry in Brazil, WELLTrade international

Die Redner machten deutlich, wie wichtig glaubwürdige Nachweise für tropische Holzprodukte sind, um unternehmensseitig ein belastbares Risikomanagement betreiben zu können, das einerseits den gesetzlichen Anforderungen für den Import tropischer Hölzer gerecht wird, andererseits ebenso die Ansprüche seitens kritischer Verbraucher und der Umweltorganisationen erfüllt.
Wichtigster Tenor der Veranstaltung war, dass es nur über eine Kooperation zwischen Handel, Umwelt-NGOs und Zertifizierungsorganisationen gelingen kann, das übergeordnete Ziel zu erreichen: tropische Wälder langfristig zu erhalten.

Darüber hinaus informierten sich auch Teilnehmer ganz konkret, wie Ihre Unternehmen wieder mehr mit tropischem Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft arbeiten können. So konnte die Veranstaltung neben der Diskussion auch erste greifbare Ansätze für mehr nachhaltiges, FSC-zertifiziertes Tropenholz auf dem europäischen Markt liefern.
Die Konferenz wurde im Rahmen der European Sustainable Tropical Timber Coalition (European STTC) als Side Event auf der spoga+gafa 2014 organisiert. Die Koalition möchte dabei unterstützen, die Nachfrage nach Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Tropenwäldern wieder zu steigern.

An dieser Stelle bedankt sich der FSC Deutschland bei seinen Partnern, die einen Messeauftritt auf der spoga+gafa 2014 ermöglicht haben. Vielen Dank an BioMaderas GmbH, Carl Warrlich GmbH, Cross Trade GmbH, IDH - The Sustainable Trade Initiative, Köln Messe, La Siesta GmbH, Perenchin Timber & Chemical Plant, Kohlen Union B. Schönbucher GmbH!

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3. Aktuelles aus dem Waldbereich: Interpretationen zum Waldstandard stehen online

Der Richtlinienausschuss befasst sich wiederkehrend mit Interpretationsanfragen von Auditoren oder zertifizierten Betrieben zum aktuellen Deutschen FSC-Standard. Nach Erarbeitung einer Interpretation werden sämtliche Zertifizierungsorganisationen sowie sämtliche FSC-zertifizierte Betriebe umgehend informiert. Die Interpretationen sind bindend und gelten so lange, bis ein revidierter Deutscher FSC-Standard in Kraft tritt (voraussichtlich Mitte 2016).
Als neuen Service haben wir nun eine Seite eingerichtet, auf der sämtliche Interpretationen der letzten Jahre zum Download bereitstehen. Mit untenstehendem Link gelangen Sie zur Übersichtsseite:
http://www.fsc-deutschland.de/interpretationen-zum-waldstandard.200.htm
Gerne beantworten wir jederzeit Ihre Interpretationsanfragen und machen diese im Anschluss allen Zertifizierungsorganisationen und Forstbetrieben zugänglich. Nur so ist eine möglichst einheitliche Bewertung von praktischen Zertifizierungsfragen möglich.

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4. FSC-Workshops zu Chain-of-Custody

Holen Sie sich Ihren Informationsvorsprung zum Thema Zertifizierung, mit einem Seminar zur FSC Chain of Custody! Wir reisen durch Deutschland und Österreich und bringen Ihnen eine FSC-Zertifizierung für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung nahe. In unseren Seminar bekommen Sie alle Informationen zum FSC und der Zertifizierung in der Produktkette aus erster Hand. Dabei greifen wir die unterschiedlichen Themen in der Produktkettenzertifizierung auf und informieren Sie darüber, wie Sie FSC für Ihr Unternehmen richtig nutzen können und dabei einen Beitrag zu verantwortungsvoller Forstwirtschaft leisten.

Neben Tipps und Hilfen zu Produktketten-Zertifizierung, zeigen wie Ihnen auch wie FSC bei der Einhaltung der EU-Holzhandelsverordnung helfen kann und wie Sie die FSC-Warenzeichen korrekt bei Ihren Produkten sowie in der Werbung einsetzen können.
Mehr Informationen und Termine finden Sie hier:

http://www.fsc-deutschland.de/workshops.45.htm

Die nächsten Termine:
02.10.2014 in Köln
09.10.2014 in München
17.10.2014 in Linz (Österreich)
23.10.2014 in Freiburg /Breisgau
23.10.2014 in Köln

Gerne kommen wir für eine Hausschulung auch Direkt zu Ihnen ins Unternehmen. Sprechen Sie uns an!
Kontakt: Sergio Di Fatta, Tel.: +49 761 38653 52 oder info[at]fsc-deutschland.de

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5. Handbuch-Seminar

Mit unserer Hilfe schnell zum FSC-Handbuch für die Produktkettenzertifizierung!
„FSC-Handbuch schreiben leicht gemacht“ vom 7.-8. Oktober 2014

Wenden Sie die FSC-Regeln korrekt an und kommen Sie erfolgreich zu Ihrem Zertifikat.
Schreiben Sie Ihr Handbuch mit Unterstützung von Experten Schritt für Schritt!
In unserem zweitägigen Seminar entwerfen Sie unter Anleitung das Handbuch für Ihr Unternehmen und legen dar, wie die Regeln des FSC in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden. Ihr Handbuch ist die Grundlage für ein erfolgreiches Audit. Während des Seminars werden Sie von einem erfahrenen Experten und einem Mitarbeiter des FSC Deutschland unterstützt. Das Angebot richtet sich sowohl an zertifizierte Unternehmen, die Ihr Handbuch verbessern oder den Geltungsbereich des Zertifikates verändern möchten als auch an Unternehmen, die sich auf ihr Erstaudit vorbereiten.
Weitere Informationen unter http://www.fsc-deutschland.de/technical-news.144.88.htm

Wenn Sie an diesem Seminar Interesse haben dann melden Sie sich bei Mareike Kröner: mareike.kroener[at]fsc-deutschland.de.

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6. Infoveranstaltung: FSC-Zertifizierung für Handwerker am 16.10.2014

Zertifiziertes Holz ist für viele Unternehmer heute vielfach Voraussetzung, um auf nationalen wie internationalen Märkten bestehen zu können.
Was bislang allerdings eher im Hintergrund stand ist, dass es das FSC-Zertifikat des Forest Stewardship Council® auch bei Bauprojekten gibt, z.B. als Projektzertifizierung.
Auch für Handwerker stellt sich häufig v.a. von Seiten öffentlicher Auftraggeber die Frage nach einer Zertifizierung des Betriebes.

Der FSC bietet v.a. für kleinere und mittelständische Handwerksbetriebe kostengünstige und vereinfachte Lösungen im Rahmen einer Gruppenzertifizierung an. Am 16.10.2014 laden wir ab 16.30 Uhr Handwerker aus dem holzverarbeitenden Gewerbe zu einer Infoveranstaltung in die FSC-Geschäftsstelle, Merzhauser Str. 183, nach Freiburg ein, um die Zertifizierungsmöglichkeiten für Handwerksbetriebe vorzustellen und mit Ihnen die Chancen einer Betriebszertifizierung zu erörtern.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Betriebe in Baden und den angrenzenden Regionen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Erika Müller: erika.mueller(at)fsc-deutschland.de.

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7.Media Mundo-Kongress (Sonderkonditionen für FSC Mitglieder!)


Am 17. und 18. November 2014 findet in Düsseldorf der 5. Media Mundo-Kongress unter dem Motto „rethink sustainablility“ – ökonomische Motivation zur nachhaltigen Medienproduktion − statt. Getreu dem Prinzip der Säulen der Nachhaltigkeit soll hier der Fokus auf die Ökonomie gelegt werden. Themen werden unter anderem die Einflüsse von Prozessoptimierung, Energieeffizienz und Standardisierung sein. Pioniere der Druckindustrie und Medienproduktion stellen ihre Konzepte und Lösungsansätze für die Vereinbarung von Ökonomie mit Ökologie und Sozialem vor und zeigen parallel dazu Probleme und Grenzen auf, die sich daraus ergeben.

Die Anmeldung kann über diesen Link erfolgen: http://www.f-mp.de/content/campus/seminare/414/anmelden/
FSC-Mitglieder erhalten 50€ Rabatt.

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8.Eigenwärme, Feng Shui und FSC-Papiere: Druckerei Lokay feierte Eröffnung nach Umwelt-Sanierung


Die Reinheimer Umweltdruckerei Lokay, ein Pionier im Bereich nachhaltiges Drucken mit FSC, eröffnete den ökologischen Umbau ihres Firmengebäudes offiziell mit einem Festakt und Gästen aus Politik und Wirtschaft

Reinheim, 19.9. Zwölf Monate lang war bei laufendem Betrieb umgebaut worden. Es wurde nach dem neuesten Stand der Entwicklung energetisch saniert. Dazu gehören ein bewegungssensitives LED-Beleuchtungssystem, Wärmerückgewinnung aus Druckmaschinen und eine Regenwasserzisterne für Garten und Toiletten. Auch an die Mitarbeiter wurde gedacht: mit größeren Sozialräumen, Luftfiltern und der Gestaltung der Arbeitsplätze nach den Regeln der asiatischen Feng Shui-Harmonielehre.

1,5 Millionen Euro hatte sich das Traditionsunternehmen die Modernisierung des Gebäudes aus den 70ern kosten lassen. Am vorigen Freitag präsentierte die 30-köpfige Belegschaft in Führungen und Technik-Demonstrationen stolz die ökologischen Neuerungen.

Rund 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft lauschten den Reden und dem hochkarätig besetzten Podium (memo AG, karmakonsum, leaserad, ZNU, B.A.U.M etc.) und informierten sich anschließend an sogenannten Genuss- und Themen-Inseln über nachhaltiges Leben und Arbeiten.

Unter anderem war auch ein FSC-Stand vor Ort und warb für den bewussten Umgang mit der Ressource Papier. Das war kein Zufall, denn Lokay war 2006 eine der ersten FSC-zertifizierten Druckereien Deutschlands. Mit der Entwicklung der ersten Papierkollektion ausschließlich mit FSC- und Recyclingpapieren setzte Lokay dann gleich neue Maßstäbe für die Verbreitung nachhaltiger Papiere. Inzwischen gehören solche Kollektionen zum Standard bei umweltorientierten Druckereien.

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9. Seminar: Nachhaltige Beschaffung in Berlin

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH führen am 14. Oktober 2014 in Berlin den Fachdialog "Nachhaltige Beschaffung von zertifiziertem Holz als Bau- und Brennstoff im Land Berlin" durch. Interessenten sind herzlich einladen sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen und sich zum Thema zu informieren.

Der Veranstaltungflyer sowie weitere Informationen können auf der folgenden Webseite der Berliner Senatsverwaltung heruntergeladen werden: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/beschaffung/.

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