FSC Newsletter, März 2015

Berichte, Termine, Aktionen uvm.

FSC Deutschland Newsletter – Dezember 2014

FSC Newsletter März 2015

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen so kurz vor den Osterferien noch den aktuellen FSC-Newsletter zusenden zu können. Nach dem Abschluss der ersten Konsultation zum neuen internationalen COC-Standard für die Produktkette Ende Februar warten nun weltweit alle Beteiligten mit Spannung auf den zweiten Standardentwurf, der für Mai/Juni dieses Jahres erwartet wird.
In Deutschland hat der FSC mit einem Statement zum Tag des Waldes am 21. März 2015 unterstrichen, dass es sein Anspruch ist, die Forstwirtschaft zur Waldwirtschaft weiterzuentwickeln. Es ließ sich jedoch feststellen, dass unabhängig vom FSC Deutschland der Tag des Waldes in den Medien in diesem Jahr nur wenig Resonanz erfahren hat.


Wir wünschen Ihnen nun viele neue Erkenntnisse beim Lesen des FSC-Newsletters und ein schöne Osterzeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr FSC-Team


Inhalt:

  1. Über 1 Million Hektar FSC-Wald in Deutschland
  2. Den Wald ins Zentrum der Forstwirtschaft stellen
  3. Nachhaltige Verpackungen für Lebensmittel mit FSC auf der Anuga FoodTec
  4. Öffentliche Beratung zur Risikoeinstufung für schlechte Praktiken in der Waldwirtschaft
  5. Schulungen des FSC für die Produktkette (COC)
  6. Zusammen mit FSC Deutschland auf die Interzum 2015
  7. Wie zufrieden sind FSC-Zertifikatsinhaber? Wo sind die Trends? Die FSC Global Markt Survey 2014 gibt Antworten.
  8. FSC-Handbuchseminare 2015
  9. Interpretation zum Thema Kahlschläge bei Umbaumaßnahmen überarbeitet
  10. FSC Deutschland hat den Zugang zu Advice Notes für COC-Marktteilnehmer vereinfacht
  11. Sustainability – Wege zum nachhaltigen Markenerfolg
Terminübersicht:
24.03. bis 27.03.2015 Anuga Foodtec, Köln Messe
27.03.2015 FSC Chain of Custody Schulung in Köln (Anuga Foodtec)
21.04.2015 FSC Chain of Custody Schulung in Hamburg
22.04.2015 Schulung: FSC-Handbuch schreiben leicht gemacht (Hamburg)
12.05.2015 FSC Schulung für die Produktkette in München
19.05.2015 FSC COC-Schulung in Münster
02.06.2015 Schulung zur FSC Produktkette in Dresden
09.06.2015 Schulung für die Produktkette (COC), Karlsruhe
16.06.2015 FSC COC-Schulung in Linz (AUT)
23.06.2015 FSC Chain of Custody Schulung in Freiburg
23.06.2015 Schulung: FSC Produktkatte (COC), Mageburg
25. bis 26.06.2015 FSC Deutschland-Vollversammlung in Stuttgart


1. Über 1 Million Hektar FSC-Wald in Deutschland

Erstmalig sind über 1 Million Hektar Wald in Deutschland nach den strengen Umweltstandards des FSC zertifiziert. Dies zeigt deutlich: Der Trend zu mehr kontrollierter Nachhaltigkeit hält auch in der Forstwirtschaft an.

Forstwirtschaft mit hohen Umwelt- und Sozialstandards gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Seit März 2015 sind 1 Million Hektar des deutschen Waldes nach den strengen Regeln des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Der Trend zu mehr Umweltbewusstsein und sozialer Verantwortung setzt sich so auch in der Forstwirtschaft immer mehr durch. Mit dem Überschreiten der 1 Million Hektar Grenze sind nun rund zehn Prozent der Waldfläche in der Bundesrepublik FSC-zertifiziert. Zum Vergleich: Bei der Bio-Landwirtschaft liegt der Anteil an der landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche bisher bei 6,3 Prozent. Damit wird die vierfache Waldfläche des Bundeslandes Saarland besonders nachhaltig und naturnah bewirtschaftet.

„Nachhaltige FSC-zertifizierte Forstwirtschaft bedeutet deutlich mehr, als nur der Grundsatz, dem Wald nicht mehr zu entnehmen als nachwachsen kann“, unterstreicht Dirk Riestenpatt, Vorsitzender von FSC Deutschland. Riestenpatt, der als Förster bei den Berliner Forsten tätig ist, lobt: „Auf nun mehr 1 Million Hektar engagieren sich Forstleute in Deutschland für eine naturnahe, umweltschonende verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung ohne Pestizide und Kahlschlag, dafür mit einer naturnahen Baumartenwahl und mehr Lebensraum für Tiere und seltene Pflanzen im Wald. Das ist ein gutes Ergebnis für mehr Biodiversität und den Erhalt natürlicher Wälder in unserem Land, aber auch für die Menschen die im Wald arbeiten, denn die FSC-Zertifizierung sichert ihnen faire und gute Arbeitsbedingungen.“

Der Sprung über die Millionen-Hektar-Grenze hängt unmittelbar mit der Zertifizierung von weiteren zwölf Forstämtern des Landes Rheinland-Pfalz zusammen. Seit Ende Februar 2015 sind hier 41 der 44 Forstämter des Landesbetriebes nach den Kriterien des FSC-zertifiziert. 58 Forstbetriebe in Deutschland besitzen bereits ein FSC-Zertifikat und weisen jährlich gegenüber unabhängigen Prüfern nach, dass sie die FSC-Regeln für eine sozial verantwortungsvolle sowie naturnahe Waldbewirtschaftung einhalten. Bereits in den nächsten Monaten wird voraussichtlich auch eine erste Gruppe des hessischen Landeswaldes nach den FSC-Standards zertifiziert.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist die Ausweitung der FSC-Waldfläche eine gute Nachricht: Das gewachsene Angebot an FSC-zertifiziertem Holz vor der Haustür macht es nun für viele Verarbeitungsbetriebe von Holz- und Papierprodukten einfacher ihren Kunden FSC-zertifizierte Produkte anzubieten. Daher sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Produkten aus Holz oder Papier auf das FSC-Zeichen achten und es ggf. beim Handel gezielt nachfragen.

FSC Deutschland Vorsitzender Riestenpatt betont: „Deutschlands Beitrag zum Erhalt und der Entwicklung naturnaher Wälder ist gemessen an unseren Möglichkeiten noch zu gering. Die erste Hektarmillion FSC-zertifizierter Wald kann hierzulande nur ein erster Schritt zu mehr Verantwortung gegenüber dem kulturellen und ökologischen Erbe Wald sein. Aber glaubt man dem Volksmund, ist die erste Million ja bekanntlich die schwerste.“

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2. Den Wald ins Zentrum der Forstwirtschaft stellen

Mehr Achtsamkeit und Einsatz für den Wald forderte der FSC Deutschland zum Tag des Waldes am 21. März 2015. Dies soll nach Auffassung der Standardsetzungsorganisation für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Waldwirtschaft auch für die Forstwirtschaft gelten.

Forstwirtschaft soll sich mehr zur Waldwirtschaft entwickeln – dies unterstreicht der Forest Stewardship Council (FSC) am internationalen Tag des Waldes. Mit dieser Entwicklung beschreibt die Nichtregierungsorganisation, die sich international für eine substanzielle Verbesserung der Situation in den Wäldern einsetzt, nicht nur eine Änderung der Wortwahl, sondern vielmehr einen Paradigmenwechsel in der Bewirtschaftung von Wald. Steigende Holzpreise und immer weiter wachsende Anforderungen an den Wald aus der Gesellschaft lassen den Druck auf das Ökosystem auch in Deutschland weiter wachsen.

Der Stellvertretende FSC Deutschland Geschäftsführer, Elmar Seizinger betont: „Wald ist viel mehr als nur die Summe seiner Bäume und damit eine Kapitalanlage für den Eigentümer und seine Enkel. Der Wald ist eines der wertvollsten Ökosysteme unserer Erde und er ist es wert, dass wir Menschen mit ihm achtsam umgehen, insbesondere dann, wenn wir auf seinen wertvollen und schönen Rohstoff Holz als Menschen dringend angewiesen sind.“ Häufig werden im Zusammenhang mit Forstwirtschaft die drei Säulen der Nachhaltigkeit zitiert, die ökologische, die wirtschaftliche und die soziale Nachhaltigkeit. Wirklich gleichwertig stehen diese aber meist nicht nebeneinander. In FSC-Wäldern ist das anders.

Die Anforderungen des Deutschen FSC-Standards nach tariflicher Entlohnung, mehr Biotopbäumen, dem Liegenlassen von Ast- und Kronenmaterialien und der Stilllegung von Teilflächen als Lern- und Vergleichsflächen, werden bereits auf 10% der deutschen Waldfläche erfolgreich umgesetzt. Gegenüber den konventionell bewirtschafteten Forsten sind hier auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Befahrung des Waldbodens nicht zulässig.

Elmar Seizinger, der beim FSC Deutschland auch den Waldbereich leitet, unterstreicht: „Wälder mit FSC-Zertifikat sind Wälder, die die gesellschaftlichen Anforderungen an Wald wiederspiegeln. Hier haben Bürger ein Beteiligungsrecht, der Wald kann sich naturnah entwickeln und Tiere und Pflanzen finden einen natürlichen Lebensraum. Die sanfte Bewirtschaftung dieser Wälder ist dennoch profitabel und für die Gesellschaft ein Gewinn. Die Zeit ist reif für weniger Forst- und mehr Waldwirtschaft.“

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3. Nachhaltige Verpackungen für Lebensmittel mit FSC auf der Anuga FoodTec

FSC Deutschland auf der Messe Anuga FoodTec 2015 in Köln, am 24.-27. März 2015.

Für den ökologischen Rucksack eines Produktes ist nicht nur das Produkt an sich, sondern zunehmend auch die Verpackung von Bedeutung. Der Verpackungssektor ist aktuell ein Innovations- und Wachstumssektor. Materialeinsparung und Verwendung von Recyclingmaterial sowie zertifizierten Bestandteilen sind dabei wichtige Elemente. Mittlerweile sind 20% aller FSC-zertifizierten Unternehmen in der Verpackungsbranche tätig. Dieser Aufwärtstrend hält an!

Auch im Bereich der Lebensmittelverpackungen spielen nachhaltige faserbasierte Verpackungen eine immer wichtigere Rolle. Deswegen präsentiert sich der FSC Deutschland 2015 erstmals auf der Anuga FoodTec und ist auch offizieller Partner der Messe.

Als globale Leitmesse ist die Anuga FoodTec wichtigster Impulsgeber für die internationale Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Ob Maschinen oder Anlagen, ob Packstoffe oder Analytik, ob Ingredients oder Dienstleistungen – auf der Anuga FoodTec präsentiert die Branche ihre Innovationen und technologischen Visionen.

Vom 24.03. bis 27.03.2015 werden wir vom FSC Deutschland auf dem Boulevard A Stand 006B vor Ort sein, den wir in Zusammenarbeit mit FSC Niederlande und unter der Schirmherrschaft des Deutschen FSC-Verpackungsausschusses organisieren. Zum ersten Mal präsentieren wir unsere Sponsoren großformatig auf unserer Sponsorenwand und spannen somit den Bogen von FSC-zertifizierten Unternehmen bis hin zu marktrelevanten Endkundenhändlern, welche aktiv und vermehrt FSC von Ihren Zulieferern fordern.
Am Nachmittag des 24.03.2015 wird Ulrich Malessa, Leiter Marktservices, einen Vortrag zu „Faserbasierten Verpackungen aus nachhaltiger Forstwirtschaft“ im Rahmen der DLG – Konferenz „Ressourceneffizenz“ auf der Anuga FoodTec halten.

Zur Vorbereitung Ihres Messebesuchs können Sie auch noch die Greenpages mit allen FSC-zertifizierten Ausstellern auf der Messer herunterladen (Link: http://www.fsc-deutschland.de/messen.43.htm)

Wir danken ganz herzlich unseren Sponsoren für die Unterstützung bei der Realisierung des Messestandes: SIG Combibloc Systems GmbH, SCA Sustainable Packaging, GSD Verpackungen - Gerhard Schürholz GmbH, Avery Dennison Materials Group - Europe, Mank GmbH.

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4. Öffentliche Beratung zur Risikoeinstufung für schlechte Praktiken in der Waldwirtschaft – Frist bis 2. April 2015

In FSC Mix-Produkten werden in der Produktion auch Mengenanteile eingesetzt, die nicht aus zertifizierter Waldwirtschaft stammen. Wenn ein Unternehmen diese Mengenanteile einsetzen will, dann muss der Betrieb ein strenges Verfahren (FSC-STD-40-005) für die Herkunftsnachweise und die Risikoeinstufung für nicht-akzeptierte schlechte Praktiken bei der Waldbewirtschaftung wie illegales Holz, Holz von gentechnisch manipulierten Bäumen oder aus Waldumwandlung befolgen. Erst wenn Risiken ausgeschlossen wurden, können nicht-zertifizierte Mengenanteile bei der Produktion von FSC Mix-Produkten verwendet werden.
Der FSC stellt Unternehmen dafür Risikoländerstudien (Englischer Fachbegriff: National Controlled Wood Risk Assessment − CWRA) zur Verfügung. Unternehmen müssen diese Studien in ihrer Materialüberwachung einsetzen und dürfen ab dem 31.12.2015 nur noch diese offiziellen Risikoländerstudien anwenden. Damit diese offizielle Risikoeinstufung für die wichtigsten Länder vorliegt, hat der FSC die Einstufung von Gebieten mit niedrigem Risiko zentral vorgenommen und konsultiert nun das Ergebnis.

Wieso sind die zentralen Risikoländerstudien wichtig und für wen?

Bei der Überarbeitung des FSC Controlled Wood systems wird voraussichtlich festgelegt, dass nur noch offizielle Risikoländerstudien angewendet werden können, wenn nicht-zertifizierten Mengen nach dem neuen FSC-Standard für die Chain of Custody (FSC-STD-40-005 V3-0) eingesetzt werden.

Eine zentralisierte Risikoländerstudie (Centralized Risk assessment) liefert Risikoherleitungen, die ein Unternehmen für die Beschaffung von Holz, welches als kontrolliert eingestuft werden soll, anwenden kann. Diese zentralisierte Risikoländerstudien sind auch Grundlage für die Herleitung der umfangreicheren Risikoländerstudien (CWRA). Die zentralisierten Risikostudien sind von daher für Unternehmen wichtig, die Material als Controlled Wood deklarieren wollen, aber auch für jeden Interessierten, der die FSC-Länderrisikostudien anwendet oder das FSC Controlled Wood-System beobachtet.

Konsultation endet am 2. April

Die ersten Ergebnisse zu den zentralisierten Risikoländerstudien (CNRA) wurden veröffentlicht und können von allen Interessenten bis zum 2. April 2015 kommentiert werden.

Die ersten Ergebnisse umfassen die Risikostudien für 20 Länder, die zu den wichtigsten Herkünften für Controlled Wood zählen, und beinhalten die folgenden Risikokategorien:
Kategory 1: Illegales Holz
Kategory 2: Holz aus Gebieten, in denen gegen traditionelle und bürgerliche Grundrechte verstoßen wird
Kategory 5: Holz aus Wäldern, die mit genetisch veränderten Baumarten bepflanzt sind

Wie können sich Interessierte beteiligen?

Die Website zur Konsultation ist hier zu finden. Hier sind die Risikostudien herunterladbar. Die Dokumente enthalten Felder zu den einzelnen Indikatoren, in denen Kommentare festgehalten werden können. Bitte schicken Sie Ihre Kommentare (und alle Fragen) an Frau Darren Brown unter folgender E-Mail d.brown@fsc.org.

Was folgt der Konsultation?

Der Rücklauf der Kommentare wird ausgewertet und für die Kommentare werden bei Formulierung des Endergebnisses die zentralisierten Risikostudien beachtet. Die finalen Versionen der Risikostudien sollen bis zum Juni 2015 verabschiedet und dann auch in der Globalen Risikodatenbank (Global Forest Registry) eingestellt werden.

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5. Schulungen des FSC für die Produktkette (COC)

Holen Sie sich Ihren Informationsvorsprung zum Thema Zertifizierung, mit einem Seminar zur FSC Chain of Custody! Wir reisen durch Deutschland und Österreich und bringen Ihnen eine FSC-Zertifizierung für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung nahe. In unserem Seminar bekommen Sie alle Informationen zum FSC und der Zertifizierung in der Produktkette aus erster Hand. Dabei greifen wir die unterschiedlichen Themen der Produktketten-Zertifizierung auf und informieren Sie darüber, wie Sie FSC für Ihr Unternehmen richtig nutzen können und dabei einen Beitrag zu verantwortungsvoller Forstwirtschaft leisten.

Neben Tipps und Hilfen zu Produktketten-Zertifizierung zeigen wir Ihnen auch wie FSC bei der Einhaltung der EU-Holzhandelsverordnung helfen kann und wie Sie die FSC-Warenzeichen korrekt bei Ihren Produkten sowie in der Werbung einsetzen können.

Die nächsten Workshop Termine für eine Einführung in die Produktketten-Zertifizierung:

21.04.2015 Hamburg
12.05.2015 München
19.05.2015 Münster
02.06.2015 Dresden
09.06.2015 Karlsruhe
16.06.2015 Linz (Österreich)
23.06.2015 Magdeburg
23.06.2015 Freiburg


Mehr Informationen und Termine finden Sie hier:
http://www.fsc-deutschland.de/workshops.45.htm

Gerne kommen wir für eine Hausschulung auch direkt zu Ihnen ins Unternehmen. Sprechen Sie uns an!

Kontakt, Anmedung, Information:
Sergio Di Fatta, Tel.: +49 761 38653 52 oder info(at)fsc-deutschland.de

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6. Zusammen mit FSC Deutschland auf die Interzum 2015

Angebot für zertifizierte Unternehmen
Innovation trifft auf Internationalität: Auch dieses Jahr trifft sich die Möbelbranche wieder auf der Interzum in Köln. Neben Zulieferern und Unternehmen aus der Möbelindustrie sind zunehmend auch Architekten, Planer, Designer und Vertreter vieler weiterer Branchen auf der Interzum zu finden.
Seit 2005 ist der FSC erfolgreich auf der Messe vertreten und bietet auf dem FSC-Messestand im Bereich „Innovation of Interior“ allen zertifizierten Unternehmen eine erfolgversprechende und einfache Möglichkeit, sich dem Messepublikum zu präsentieren. Unser Messestand ist zentrale Anlaufstelle und Ausgangspunkt für das Thema FSC und somit der ideale Rahmen für Sie, die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens und Ihrer FSC-zertifizierten Produkte zu erhöhen und Ihr Engagement für verantwortungsvolle Waldwirtschaft zu unterstreichen.
Hier finden Sie das Konzept für zertifizierte Unternehmen (LINK).

Angebot für Endkundenhändler
Heutzutage ist eine umweltfreundliche und nachhaltige Firmenpolitik wichtiger denn je. Seien Sie Vorreiter und präsentieren Sie sich als verantwortungsvolles Unternehmen. Nutzen Sie Ihre Rolle als einflussreicher Endkundenhändler, indem Sie auf FSC-zertifizierte Produkte aus der Möbelindustrie setzen.
Auf unserer Sponsorenwand präsentieren wir einerseits Unternehmen, welche FSC-Produkte herstellen, andererseits wollen wir auch Endkundenhändler, die verantwortungsvoll handeln und bei der Auswahl Ihres Produkt-Portfolios auf ein FSC-Labelling Wert legen, auf unserer Sponsorenwand abbilden. Wir wollen Ihr Umwelt-Engagement würdigen und Ihnen mit dem kostenlosen Aufdruck Ihres Firmenlogos (bis zu 50cm Höhe und 70cm Breite) auf unserer Sponsorenwand danken.
Hier finden Sie das Konzept für Endkundenhändler als Download.

Bitte teilen Sie uns bis zum 03. April 2015 mit, ob Sie an unserem Angebot interessiert sind.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihre Ansprechpartner sind:
Mareike Kröner
Mareike.kroener@fsc-deutschland.de; +49 761 386 53 51
Silke Mayer
Silke.mayer@fsc-deutschland.de; +49 761 386 53 62

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7. Wie zufrieden sind FSC-Zertifikatsinhaber? Wo sind die Trends? Die FSC Global Markt Survey 2014 gibt Antworten.

Hinter jeder Zertifizierungsentscheidung stehen Ziele. Doch welche Ziele lassen sich tatsächlich realisieren? Beim FSC machen mittlerweile weltweit knapp 30.000 Zertifikatsinhaber mit. Der FSC befragt diese Gruppe in seinem Global Market Survey 2014 zu den Motiven und dem Nutzen der FSC-Zertifizierung.
Die zertifizierten Unternehmen bestätigen mit hohen Anteilen, dass die FSC-Warenzeichen den Produkten einen Mehrwert geben (81,5% der Antworten), einen Beitrag zur unternehmerischen Verantwortung leisten (84,9%) und das Image des Unternehmens verbessern (90%).

Der Bericht zeigt Marktindikatoren auf, die belegen, dass der Markt weiter wachsen wird: Von den Unternehmen, die Angaben zu ihrem Kaufverhalten in den kommenden 12 Monaten gemacht haben, gibt rund die Hälfte an, dass sie mehr FSC-Material kaufen wird. Deutlich weniger als 10% geben an, dass sie weniger FSC-Material kaufen werden.
Lesen Sie selbst mehr im vollständigen Bericht von FSC International unter: https://ic.fsc.org/fsc-global-market-survey-report-2014.854.htm

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8. Schreiben Sie Ihr Handbuch mit Unterstützung Schritt für Schritt − Handbuchseminare 2015

An folgenden Termine ist sowohl eine Einführung in die Produktketten-Zertifizierung sowie eine Vertiefung der erworbenen Kenntnisse am Folgetag innerhalb eines praktischen Handbuchseminars möglich. Teil des Handbuchseminars ist auch die Schulung zur FSC-Zertifizierung in der Produktkette. Diese findet jeweils zum Einstieg am ersten Schulungstag im Zeitraum von 9:30 Uhr bis 16 Uhr statt.

21.-22. April 2015 in Hamburg
12.-13. Mai 2015 in München
9.-10. Juni 2015 in Karlsruhe

In unserem zweitägigen Seminar entwerfen Sie unter Anleitung das Handbuch für Ihr Unternehmen und legen dar, wie die Regeln des FSC in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden. Ihr Handbuch ist die Grundlage für ein erfolgreiches Audit. Während des Seminars werden Sie von einem erfahrenen Experten und einem Mitarbeiter des FSC Deutschland unterstützt.

Das Angebot richtet sich sowohl an zertifizierte Unternehmen, die Ihr Handbuch verbessern möchten oder den Geltungsbereich des Zertifikates verändern möchten, als auch an Unternehmen, die sich auf ihr Erstaudit vorbereiten. Sichern Sie sich jetzt die Möglichkeit, einfach und kostengünstig zu einem optimierten Handbuch zu kommen!

Wir bieten: Gruppensituationen, Arbeitsphasen und Eins-zu-Eins Beratung für Ihre konkreten Fragestellungen. Das Konzept und konkrete Details finden Sie auf folgender Webseite: http://www.fsc-deutschland.de/fsc-handbuchschulung.194.htm

Bei Interesse melden Sie sich bei:
Sergio Di Fatta, Tel.: +49 761 38653 52, E-Mail: info(at)fsc-deutschland.de
oder Mareike Kröner, E-Mail: mareike.kroener(at)fsc-deutschland.de

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9. Interpretation zum Thema Kahlschläge bei Umbaumaßnahmen überarbeitet

Der Richtlinienausschuss hat eine Interpretation vom März 2014 ergänzt, die bei Kahlschlägen im Rahmen von Umbaumaßnahmen eine Höchstgrenze von 1 ha festlegt. Durften bislang aufgrund einer Interpretation aus dem Juli 2014 auch statisch labile Altholzreste in verjüngten Fichtenbeständen auf einer Fläche von bis zu 1 ha im Rahmen von Umbaumaßnahmen genutzt werden, so gilt dies nun generell für statisch labile Bestockungen. Als statisch labil definiert der Richtlinienausschuss Bestockungen, die standortsbedingt oder aufgrund ihrer Behandlungsgeschichte ein hohes Kalamitätsrisiko aufweisen.

Alle FSC-zertifizierten Forstbetriebe haben die Interpretation bereits erhalten. Sämtliche Interpretationen zum aktuellen FSC-Standard stehen zum Download bereit unter http://www.fsc-deutschland.de/interpretationen-zum-waldstandard.200.htm

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10 . FSC Deutschland hat den Zugang zu Advice Notes für COC-Marktteilnehmer vereinfacht

FSC hat den Zugang zu Advice Notes für Marktteilnehmer stark vereinfacht
FSC Deutschland hat die FSC DIRECTIVE und insgesamt 12 Advice Notes zum Standard für die Produktketten-Zertifizierung „FSC-DIR-40-004 EN“ auf deutsch übersetzt!

Die Sammlung von FSC-Anweisungen zur Produktketten-Zertifizierung ist ein normatives Dokument, das von FSC International herausgebracht und erweitert wurde, wenn Zertifizierungsstellen, Zertifikatsinhaber oder andere Anspruchsgruppen Interpretationen, Erläuterung oder eine Klärung zum Standardtext benötigen. Seit Herausgabe des FSC-STD-40 004 Version 2.1 sind mittlerweile 12 Anweisungen veröffentlicht worden, die sich konkret auf den Standard zur Produktketten-Zertifizierung beziehen und klar den Standpunkt des FSC zu bestimmten Sachverhalten schildern. Das Dokument wird Ihnen noch diese Woche auf der Webseite von FSC Deutschland kostenlos und zweisprachig (Deutsch/Englisch) als Download zur Verfügung gestellt.

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11. Sustainability – Wege zum nachhaltigen Markenerfolg

externer Veranstaltungshinweis:
Zu Beginn noch als Modethema für die zahlmäßig kleine „Öko-Fraktion“ belächelt ist Nachhaltigkeit längst zum integralen Bestandteil der Produktqualität geworden. Doch wie lässt sich Produktnachhaltigkeit kommunizieren - angefangen bei der schrittweisen Optimierung bis hin zur grundlegenden Innovation?

Wer bereits bei schrittweise erreichten Verbesserungen vollmundig von Nachhaltigkeit spricht, läuft Gefahr, in der Greenwashing-Ecke zu landen. Wer aber angemessen und differenziert die Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Komplexität kommuniziert, überfordert und geht im täglichen Kampf um Aufmerksamkeit unter. Die Konferenz „Sustainability – Wege zum nachhaltigen Markenerfolg“ am 22. April 2015 in Köln widmet sich dieser Herausforderung in Impulsvorträgen, Interviews und Thementischen, stellt interessante Kampagnen und Strategien vor und gibt vielfältige Hinweise u. a. zu folgenden Herausforderungen und Fragestellungen:

Worin besteht die richtige Balance zwischen Tun und Trommeln?
Wie lassen sich Vorteile nachvollziehbar und verständlich kommunizieren? Was wirkt verkaufsfördernd?
Was wollen Konsumenten? Wie können sie echte Innovationen von „grünem Anstrich“ unterscheiden?
Kann Nachhaltigkeit Teil der Markenpositionierung – und damit ein USP – werden?
Wie lassen sich etablierte Produkte und Marken durch relevante Maßnahmen und Botschaften aufladen?

Die gemeinsame Veranstaltung von inspirato und GS1 Germany richtet sich an Geschäftsführer und Verantwortliche aus den Bereichen strategisches Marketing, Produktmarketing, Kommunikation und Nachhaltigkeit und bringt Experten aus Handel und Industrie zum konstruktiven Austausch zusammen.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.gs1-germany.de/no_cache/gs1-academy/veranstaltungen/detail/seminar/Sustainability---Weg-1909/seminar-termin/2015-04-22_GS1-Germany-Knowledg_ID_2723/

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